![]() |
|
Temperatur der letzten 12 Stunden (Relative Luftfeuchtigkeit bei Maus-Berührung) © wunderground.com
|
![]() |
|
Wolkenbewegung der letzten 24 Stunden © accuweather.com
|
Zeitverschiebung
+ 4,5 Stunden gegenüber Mitteleuropäischer Normalzeit.
+ 3,5 Stunden gegenüber Mitteleuropäischer Sommerzeit.
Währung
1 Sri Lanka Rupie unterteilt sich in 100 Cent. Banknoten gibt es in den Nennwerten 2000 Rs, 1000 Rs, 500 Rs, 200 Rs, 100 Rs, 50 Rs, 20 Rs, 10 Rs, Münzen in den Werten 10 Rs, 5 Rs, 2 Rs, 1 Rs, 50 Cents und 25 Cents. Geldscheine mit den Werten 5 Rs, 2 Rs und 1 Rs sowie Münzen im Wert von 1 Cent, 2 Cents, 5 Cents und 10 Cents sind praktisch nicht mehr im Umlauf.
Alle jemals in Sri Lanka in Umlauf gebrachte Münzen und Banknoten sind nach wie vor gültig. Wundern Sie sich daher nicht, wenn Sie einmal einen Ihnen unbekannten Schein als Wechselgeld erhalten.
Bank-Öffnungszeiten
Von 9 bis 15 Uhr. Private Banken können abweichende Öffnungszeiten haben.
Elektrizität
Die Stromspannung in Sri Lanka beträgt 230 V / 50 Hz. Die Steckdosen sind in der Regel 3-Punkt Steckdosen mit im Dreieck angeordneten Kontakten. Die bei Kleingeräten üblichen Eurostecker lassen sich problemlos bei diesen Steckdosen benutzen - wenn Sie in den mittleren (Erde-)Kontakt einen Plastik-Kugelschreiber stecken.
Formulare
Alle offiziellen Formulare müssen dreisprachig sein: Singhalesisch, Tamilisch und Englisch. Unterschreiben Sie niemals etwas, was Sie nicht lesen können.
Eintrittspreise
Anuradhapura, Polonnaruwa and Sigiriya jeweils 20 US-Dollar, Tempel der Zahnreliquie in Kandy: 5 US-Dollar, Mihintale: 300 Rupien, Dambulla: 500 Rupien. Die Preise schließen eine Fotografier- und Filmerlaubnis ein. Ausnahmen: Tempel der Zahnreliquie, dort werden Foto- und Videokameras mit einem beziehungsweise fünf US-Dollar extra berechnet.
Ein Sammelticket für Anuradhapura, Polonnaruwa, Sigiriya und einige weitere Sehenswürdigkeiten ist etwas preiswerter als die Einzel-Tickets und kostet ca. 40 US-Dollar.
Zur Einreise nach Sri Lanka benötigen Sie einen Reisepass, dessen Gültigkeitsdauer ihre Aufenthaltsdauer um mindestes sechs Monate überschreitet, genügend finanzielle Mittel für Ihren Aufenthalt und ein Rück- oder Weiterflugticket.
Vor der Einreise müssen Sie eine "Immigration Card" ausfüllen. Häufig erhalten Sie diese bereits im Flugzeug, die Karten liegen aber auch im Flughafen aus. Nehmen Sie sich gleich eine zweite Karte mit; Sie brauchen diese bei der Ausreise und bei einer eventuellen Verlängerung des Visums.
Als EU-Bürger erhalten Sie bei der Einreise ein Visum für 30 Tage. Dank Computerisierung der Einwanderungsbehörde fällt das Überziehen des Visums am Flughafen sofort auf. Bleiben Sie länger als 30 Tage, müssen Sie das Visum innerhalb der ersten 30 Tage Ihres Aufenthalts verlängern lassen. Eine Verlängerung des Visums auf maximal sechs Monate ist möglich, vorausgesetzt Sie haben ein Rück- oder Weiterflugticket und können nachweisen, dass Sie über ausreichend finanzielle Mittel verfügen. Bewahren Sie ihre Wechselquittungen auf. Sie müssen diese bei einer Visumsverlängerung vorlegen.
Die Duty-Free-Grenzen bei der Einreise: Zwei Flaschen Wein oder Sekt und 1,5 Liter hochprozentiger Alkohol. Für Tabakwaren wurden 2006 die Freigrenzen gestrichen - die Einfuhr lohnt nicht mehr, da Zigaretten & Co. extrem hoch verzollt werden
Wertvolle Geschenke für Einheimische und zum Verkauf in Sri Lanka bestimmte Waren müssen Sie beim Zoll anmelden und eventuell verzollen und versteuern.
Nicht einführen dürfen Sie Waffen, dazu zählen auch feststehende Messer, Munition, Explosivstoffe, jegliche Art von Drogen sowie pornographische und volksverhetzende Literatur.
Auf die Einfuhr und Ausfuhr von Drogen und auf Drogenhandel steht in Sri Lanka die Todesstrafe.
Bis zu drei Kilogramm Tee sind bei der Ausreise zollfrei, darüber hinausgehende Mengen müssen Sie verzollen. Der Zoll beträgt aber nur ein paar Rupien pro Kilogramm. Die maximale Menge, die Sie ausführen dürfen ist sechs Kilogramm.
Edelsteine und Schmuck dürfen Sie in beliebiger Menge ausführen, Sie müssen aber eventuell bei der Ausreise nachweisen, dass Sie genügend Devisen zum Kauf mit sich geführt haben. Bewahren Sie daher alle Wechselquittungen, Kreditkartenbelege und Kaufquittungen auf. Wenn Sie mit wertvollem Schmuck einreisen, der aus Sri Lanka stammt oder stammen könnte, melden Sie ihn bei der Einreise beim Zoll an. Das vermeidet Probleme bei der Ausreise.
Für Antiquitäten, die älter als 100 Jahre sind, benötigen Sie eine Ausfuhrgenehmigung. Für historische bedeutsame Gegenstände, wie z. B. Palmblatt-Bücher, werden Sie diese jedoch nicht bekommen.
Alle Tiere und Pflanzen oder Teile davon die dem Washingtoner Artenschutzabkommen unterliegen. Dazu gehören im Besonderen: Schildkröten oder Schildkrötenerzeugnisse, wie Schildpatt, sowie Elfenbein.
Darüber hinaus verbietet Sri Lanka jegliche Ausfuhr von Korallen und der dort lebenden Meerestiere, z. B. Wasserschnecken. Gerade große Wasserschnecken werden häufig als Souvenirs angeboten, und obwohl man Ihnen das Gegenteil erzählt, werden diese Tiere extra für den Souvenierhandel getötet. Die versuchte Ausfuhr wird mit bis zu 1000 US-Dollar Strafe geahndet.
Sri Lanka Rupien dürfen nur bis zu einer Höhe von 1000 Rupien ausgeführt werden. Wenn Sie die Geldscheine nicht als Souvenir mitnehmen möchten, macht es auch wenig Sinn, größere Mengen an Landeswährung auszuführen, selbst wenn Sie vorhaben, noch einmal nach Sri Lanka zu reisen. Der Verfall der Rupie beträgt gegenüber dem US-Dollar jährlich 15 bis 25 Prozent. Nicht ausgegebene Rupien können Sie nach dem Einchecken am Flughafen ohne großen Verlust in Euro oder US-Dollar zurücktauschen.
Die beste Reisezeit für die Südwestküste ist von Mitte November bis Mitte April. Bis in den Januar hinein müssen Sie jedoch mit heftigen, aber kurzen Regen- und Gewitterschauern am Abend und während der Nacht rechnen.
Während der folgenden Monate nimmt die Temperatur stetig um etwa 10 Grad Celsius zu und erreicht den Höhepunkt mit ca. 38 Grad Celsius Anfang April, die Sonne steht dann am 8. April senkrecht über Hikkaduwa und die Monsun-Regenfälle setzen langsam ein. Ungemütlich wird es dann Mitte Mai bis Ende Juni, da müssen Sie mit mehrtägigem Dauerregen rechnen. Diese Zeit können wir Ihnen für Ihre Reise guten Gewissens nicht empfehlen.
Ab Anfang Juli beruhigt sich das Wetter wieder. Sie müssen zwar immer noch mit fast täglichen Regenfällen rechnen - überwiegend abends und nachts, aber die Temperaturen sind wieder bei angenehmen 24 bis 27 Grad Celsius, allerdings bei hoher Luftfeuchtigkeit. Doch daran gewöhnen Sie sich im Allgemeinen recht schnell. Diese Wetterlage hält sich dann bis November, abgesehen von einer weiteren Regenzeit Mitte September bis Mitte Oktober, die aber normalerweise relativ schwach ausfällt.
Das, was Sie im Hochsommer auch in Deutschland tragen. Einen leichten Pullover oder eine dünne Jacke brauchen Sie, wenn Sie ins Hochland fahren. Dort kann es abends doch recht kühl werden. Pullover und Jacke brauchen Sie auch von April bis November, denn in diesen Monaten ist es häufiger sehr windig.
Wenn Sie beabsichtigen, den Adam's Peek zu besteigen, brauchen Sie einen dicken Pullover und eine winddichte Jacke. Auf dem Gipfel des Adam's Peek fällt die Temperatur gegen morgen auf fünf bis zehn Grad Celsius und es gibt kaum Möglichkeiten, sich gegen den Wind zu schützen.
Um Tempelanlagen besichtigen zu können, brauchen Sie Kleidung, die Knie und Schultern bedeckt. Auch dürfen Sie diese nicht mit Schuhen betreten. Gegen durch die Sonne aufgeheizte Erde und Steinplatten innerhalb der Anlagen helfen Socken. Das sieht zwar etwas albern aus, aber bevor Sie sich die Fußsohlen verbrennen...
Auch wenn die Darstellung barbusiger Frauen in Sigiriya und Statuetten an Hindutempeln etwas Anderes vermuten lassen: Sri Lanka ist prüde. Sexualität wird tot geschwiegen, unter Einheimischen ist der Austausch von Zärtlichkeiten - wie beispielsweise Küssen - in der Öffentlichkeit tabu.
In ganz Sri Lanka ist Oben-Ohne-Baden und -Sonnen verboten. Die Polizei geht selten gegen barbusige Frauen vor. Meistens werden diese dann nur aufgefordert, sich zu bedecken. Es ist aber auch schon vorgekommen, dass die Frauen verhaftet wurden und einige Stunden auf der Polizeiwache verbringen durften; oben- ohne natürlich.
Wenn Sie oben ohne baden, glauben zumindest die weiter unten beschriebenen "Beach Boys", dass Sie leicht zu haben sind. Sie dürfen sich dann nicht wundern, wenn Sie ständig eindeutige Angebote bekommen oder sogar begrabscht werden.
Trinkwasser
Leitungswasser ist kein Trinkwasser. Nur in wenigen Teilen des Landes gibt es eine zentrale Wasserversorgung, in der das Wasser gechlort wird. In der Regel erfolgt die Wasserversorgung über hauseigene Brunnen. Wer an dieses Wasser nicht gewöhnt ist, riskiert es, einen großen Teil seines Urlaubs auf der Toilette zu verbringen.
Fast im ganzen Land ist aber "Table Water", kohlensäurefreies Mineralwasser, erhältlich. Als Alternative bietet sich auch noch "Soda" an. Da Soda antibakteriell wirkende Kohlensäure enthält, ist es auch nach dem Öffnen der Flasche noch einige Zeit haltbar. Wenn Sie das Wasser nicht innerhalb eines halben Tages verzehren, sollten Sie lieber zu Soda greifen.
Speisen und Getränke
In den Touristengebieten ist man in den Hotels und Restaurants auf europäische Gaumen eingestellt. Wenn Sie wirklich scharf gewürzte Speisen haben möchten, müssen Sie das ausdrücklich sagen oder in einen der einheimischen "Rotti Shops" gehen.
Eiswürfel in Getränken sind ebenfalls unproblematisch. Diese werden inzwischen industriell hergestellt und alle Restaurants verwenden die Eiswürfel aus der Fabrik. Abseits der Touristenpfade sollten Sie allerdings auf Eiswürfel verzichten.
Sonnenbrand
Selbst im Dezember steht die Sonne in Sri Lanka höher am Himmel, als in Deutschland im Hochsommer, und Anfang April steht sie, wie schon gesagt, senkrecht über Ihrem Kopf. Ohne Sonnenschutz verbrennen Sie sich mittags ihre Haut innerhalb von 30 Minuten so, dass sie Blasen wirft. Und auch bei bewölktem Himmel laufen Sie Gefahr, sich innerhalb kurzer Zeit einen sehr schmerzhaften Sonnenbrand zuzuziehen. Wir empfehlen Ihnen, am Anfang Ihres Urlaubs eine Sonnencreme mit UV-Faktor 16 bis 24 zu benutzen. Falls Sie sich dennoch verbrennen, leistet ein Sunblocker gute Dienste.
Moskitos
Wenn Sie sich nur an der Sudwestküste, die nicht als Malariagebiet gilt, aufhalten, sollten Sie überlegen, ob Sie eine Malaria-Prophylaxe machen, da alle Medikamente gegen Malaria erhebliche Nebenwirkungen hervorrufen können. Andere Möglichkeiten, sich vor Moskito-Stichen zu schützen, sind z. B. das Einreibemittel Autan, Moskitonetze oder die im Land erhältlichen "Mosquito-Coils", Räucherspiralen, die nachts im Zimmer abgebrannt werden und Moskitos fernhalten.
Als malariagefährdet gelten dagegen die gesamte Ostküste, Kandy sowie das Gebiet nördlich davon bis hinauf nach Anuradhapura. Wenn Sie vorhaben, sich dort längere Zeit aufzuhalten, sorgen Sie unbedingt für einen ausreichenden Schutz gegen Mückenstiche. Bei einem längeren Aufenthalt in Sri Lanka empfiehlt sich die Mitnahme eines Akutmittels wie "Malarone", das Sie einnehmen können, wenn Sie den Verdacht auf eine Malariainfektion haben. Lassen Sie sich da aber bitte von Ihrem Hausarzt beraten.
Hepatitis A, B
Unterschätzt wird häufig die Gefahr einer Hepatitis-Infektion. Vor allem wenn Sie unter mangelnden hygienischen Bedingungen durch das Landesinnere reisen, ist die Gefahr einer Infektion nicht zu unterschätzen. Besprechen Sie auch das bitte mit Ihrem Hausarzt.
Salmonellen
Nicht lebensgefährlich, aber sehr unangenehm. Mit Salmonellen können Sie sich sogar im besten Hotel infizieren. Die Gefahr geht zum einen von tiefgefrorenem Geflügel aus, zum andern von Krustentieren, angefangen bei den kleinen Krabben bis zu Langusten. Als Prophylaxe empfiehlt sich da eine Thyphus-Impfung, bei der nur sehr selten Nebenwirkungen auftreten. Haben Sie sich infiziert, sind die Symptome nach sechs bis sieben Stunden weitgehend vorüber. Sind Sie nicht geimpft und infizieren sich, können Sie eine Woche Ihres Urlaubs abschreiben und Sie werden mit Antibiotika vollgepumpt.
Tollwut
In Sri Lanka sterben jedes Jahr mehr als 1000 Menschen an Tollwut, obwohl die Regierung versucht, dem entgegen zu wirken (durch das Einfangen streunender Hunde und kostenlose Impfungen von Haushunden).
Wenn Sie von einem Hund gebissen werden sollten und sich nicht 100-prozentig sicher sind, dass der Hund nicht mit Tollwut infiziert ist, begeben Sie sich sofort in ärztliche Behandlung.
Spinnen, Schlangen, etc.
Alle in Sri Lanka vorkommenden Spinnen sind ungefährlich. Falls Sie von einer Spinne gebissen werden, führt das im Extremfall zu einer schmerzenden und geröteten Bissstelle.
Auch Skorpionstiche sind für Erwachsene nicht lebensgefährlich und Beschwerden klingen nach wenigen Stunden ab. Kinder sind da stärker gefährdet; konsultieren Sie im Fall, dass ein Kind gestochen wird, unbedingt einen Arzt.
Sehr unangenehm, aber ebenfalls nicht gefährlich sind Bisse der Carudas, 10 bis 50 Zentimeter große, hautfarben bis rötlich-braune Hundertfüßler, die starke, sehr schmerzhafte Schwellungen der gebissenen Stelle auslösen.
Es gibt vier Schlangenarten in Sri Lanka, deren Biss tödlich sein kann: Kobra, Krait sowie zwei Vipernarten. Die Bisse alle anderen "Giftschlangen" führen zwar zu heftigen Hautreaktionen an der Bissstelle und teilweise auch zu Kreislaufstörungen und Lähmungserscheinungen, die aber nach einigen Stunden abklingen.
Es ist jedoch sehr unwahrscheinlich, dass Sie während Ihres Aufenthaltes eine Schlange zu Gesicht bekommen. Wenn Sie dennoch einer Schlange begegnen: schnelle Bewegungen vermeiden, nie mit einem Stock oder Stein auf sie einschlagen und der Schlange einen Weg für den Rückzug offen halten.
Wenn Sie gebissen worden sind: so schnell wie möglich ein Arzt aufsuchen, auf keinen Fall das Gift mit dem Mund aussaugen (Aufnahme des Gifts über die Mundschleimhaut), wenig Bewegung, Bissstelle abbinden und viel trinken, um den Kreislauf zu stabilisieren.
Krankenhäuser
Die staatlichen Krankenhäuser stehen auch Ausländern zur Verfügung. Da die Behandlung dort, abgesehen von den Medikamenten, kostenlos ist, sollten Sie nach einer Behandlung einen Geldbetrag spenden. Dieser wird in der Regel dazu benutzt, um Medikamente zu kaufen.
Daneben gibt es in allen größeren Städten auch private Krankenhäuser.
Im gesamten Strandbereich Hikkaduwas treten während der Hauptsaison immer wieder ablandige Strömungen auf. Sie sollten daher nach Möglichkeit nie alleine schwimmen gehen. Wenn Sie in so eine Strömung geraten, machen Sie sich sofort durch Winken bemerkbar und versuchen Sie nicht dagegen anzuschwimmen. Schwimmen Sie statt dessen seitwärts aus der Strömung heraus, weil diese selten breiter als eine vierspurige Autobahn ist.
In der übrigen Zeit von Mitte April bis Mitte November ist aufgrund des monsunbedingten rauhen Meeres Baden nur in besonders geschützen Buchten möglich. Im Strandbereich von Hikkaduwa ist Schwimmen während dieser Monate nicht möglich und wäre Selbstmord.
Travellerschecks werden in allen Banken und Wechselstuben sowie vielen Hotels gewechselt. Die Hotels haben jedoch häufig ungünstige Wechselkurse.
In fast alle Banken erhalten Sie bei Vorlage einer VISA Card Bargeld. Die Mastercard wird nur von einigen Banken z. B. der Hatton National Bank akzeptiert, die Akzeptanz von American Express ist noch geringer. Alle drei Karten werden in der Regel in größeren Hotels, bei Juwelieren und in den Shopping Arcades in Colombo und Kandy angenommen. Bei Zahlungen per Kreditkarte dürfen keine Gebühren seitens des Verkäufers genommen werden.
Inzwischen gibt es in allen Touristen-Zentren sowie den größeren Städten an fast allen Banken Geldautomaten, an denen es möglich ist, mit der EC-Karte (mit Maestro-Zeichen) und der Mastercard Bargeld abzuheben. Die Gebühren betragen pro Transaktion etwa zwei bis drei Euro.
Alle deutschen Mobilfunk-Betreiber haben Roaming-Partner in Sri Lanka*, die auch den Empfang und Versand von SMS unterstützen. Die Mobilfunktechnik ist zwar noch nicht flächendeckend ausgebaut, aber in den touristischen Gebieten entlang der Küsten und im Landesinneren ist die Erreichbarkeit in der Regel gut. Ebenso in den größeren Orten an der Ostküste und auf der Jaffna-Halbinsel. Die Roaming-Gebühren betragen zwischen 3,50 und 6 Euro, je nach Tageszeit. Bedenken Sie, dass Sie auch für ankommende Gespräche erhebliche Gebühren zahlen müssen.
(*Pre-Paid Karten können in der Regel nicht genutzt werden.)
Inzwischen haben auch die in Sri Lanka ansässigen Mobilfunk-Betreiber die Zeichen der Zeit erkannt und bieten Pre-Paid-Karten an, die auch in deutschen Mobiltelefonen genutzt werden können. Diese Variante ist um einiges preiswerter, als das Roaming über deutsche Mobilfunk-Anbieter.
Das Bahnnetz verbindet alle größeren Städte Sri Lankas. Das Reisen mit der Bahn ist recht bequem und "schnell", Expresszüge fahren mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 km/h, im Hochland 20 km/h. Die Fahrt von Hikkaduwa nach Colombo dauert z. B. mit dem Expresszug 2 1/2 Stunden. Die Pendlerzüge morgens und nachmittags sind immer überfüllt.
Folgende Städte werden durch Bahnlinien verbunden:
an der Südwestküste: Matara - Galle - Kalutara - Colombo,
an der Westküste: Colombo - Negombo - Chillaw - Puttalam,
ins Hochland: Colombo - Kandy - Badulla,
in Richtung Ostküste: Colombo - Kurunegala - Polonnaruwa - Batticaloa
bzw. Colombo - Kurunegala - Trincomalee,
in den Norden: Colombo - Kurunegala - Anuradhapura - Jaffna
sowie, der Vollständigkeit halber:
in Richtung Nordwesten: Anuradhapura - Mannar - Talaimannar.
Ob die Züge in Richtung Norden und Osten bis zu den jeweiligen Endstationen fahren und ob für Touristen Reisebeschränkungen in diese Gebiete bestehen, lässt sich nur vor Ort klären. Das hängt von der jeweiligen politischen und militärischen Situation ab und diese kann sich schnell ändern. Zur Zeit ist an folgenden Orten Endstation: In Richtung Jaffna in Vavuniya. Die Strecke nach Batticaloa führt zwar offiziell bis Batticaloa, aufgrund technischer Schwierigkeiten ist aber auch schon mal vorher Schluss. Die Strecke nach Talaimannar wird nur sporadisch bedient, da die Fährverbindung von Talaimannar nach Rameswaram in Indien schon vor Jahren eingestellt worden ist.
Busse
Neben den staatlichen Bussen gibt es unzählige private Busse, ohne die das Transportsystem in Sri Lanka zusammenbrechen würde. Bei den staatlichen Bussen gibt es Kurzstrecken- und Expressbusse. Die privaten Busse sind meistens Expressbusse, teilweise mit Klimaanlage, deren Fahrer nach gefahrenen Kilometern bezahlt werden. Überholmanöver dieser Busse finden daher häufig im Vertrauen auf Buddha statt und in der Hoffnung, dass der Gegenverkehr ausweicht.
>
Die Fahrzeit von Hikkaduwa nach Colombo beträgt, je nach Tageszeit und Wochentag zweieinhalb bis vier Stunden. Auch die Busse sind zu Arbeitsbeginn und -ende immer überfüllt. Für längere Strecken sollten Sie sich den Luxus eines Busses mit Klimaanlage und Sitzplatzgarantie gönnen.
Auto mit und ohne Fahrer, Motorrad
Wenn Sie das für Sri Lanker wohlgeordnete Chaos, für Europäer einfach nur Chaos, auf den Straßen rund um Colombo und entlang der Westküste erlebt haben, werden Sie wohl kaum das Bedürfnis verspüren, selbst Auto fahren zu wollen. Abgesehen davon ist das Mieten eines Autos mit Fahrer preiswerter als eines ohne Fahrer - die Chance, dass der Vermieter das Fahrzeug unbeschädigt zurückbekommt, ist mit Fahrer einfach höher.
Im Landesinneren und südlich von Galle ist der Verkehr zwar weniger dicht, die Straßen sind aber dort teilweise in einem Zustand, der Sie zu Fuß schneller vorankommen lässt als mit einem Auto. Für Ausflüge ins Landesinnere bietet sich, wenn Sie wirklich selbst fahren möchten, das Leihen eines Motorrades an. Bedenken Sie dabei, dass diese Fahrzeuge in aller Regel nicht als Mietfahrzeuge versichert sind, und dass Sie für alle Schäden am Fahrzeug selbst aufkommen müssen. Kontrollieren Sie das Fahrzeug auf Funktionstüchtigkeit. Überlebenswichtig sind gute Bremsen, Licht und Hupe.
In jedem Fall gilt: Fahren Sie äußerst defensiv. Allein in der näheren Umgebung von Hikkaduwa kommt es in jeder Saison zu mehreren schweren und tödlichen Unfällen mit westlichen Motorradfahrern.
Offiziell benötigen Sie, um in Sri Lanka fahren zu dürfen, einen Internationalen Führerschein. Zusätzlich müssen Staatsangehörige aus Ländern mit Rechtsverkehr in einer Art Fahrprüfung, die in Colombo abzulegen ist, nachweisen, dass sie mit dem (Links-)Verkehr zurechtkommen. Tatsächlich ist es so, dass kaum ein Streifenpolizist mit dem Internationalen Führerschein etwas anfangen kann. Inoffiziell reicht Ihr nationaler Führerschein. Wahrscheinlich täte es aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse der Polizisten auch der Ausweis eines Kaninchenzüchter-Vereins, so lange ein Foto darauf ist.
Geschwindigkeitsbegrenzungen, soweit durch Verkehrsschilder nicht anders geregelt: innerhalb Colombos 40 km/h, Ortschaften 50 km/h, außerhalb von Ortschaften 70 km/h. Auch in Sri Lanka gibt es Radarkontrollen! Wenn es Sie erwischt hat, kostet das zwischen 500 und 1000 Rupien mit Quittung - ohne Quittung die Hälfte. Für Fahrer eines Motorrades oder Mopeds besteht Helmpflicht, der Beifahrer braucht keinen, sollte aber trotzdem einen tragen. Strafe für Fahren ohne Helm: 500 Rupien (mit Quittung).
Wenn Sie in einen Unfall mit Personenschaden verwickelt sind, egal ob verschuldet oder unverschuldet:
Der Samstag ist ein halber Arbeitstag, der Sonntag ist arbeitsfrei.
Alle Vollmond-Tage (Poya Days) sind buddhistische Feiertage. An diesen Tagen sind alle Vergnügungsstätten geschlossen. Außerdem wird an diesen Tagen kein Alkohol verkauft oder ausgeschenkt. In den Tourismusgebieten
halten sich jedoch die meisten Hotels und Restaurants nicht mehr daran. Wenn Ihnen doch einmal an einem Poya Day keine alkoholische Getränke serviert werden, akzeptieren Sie das bitte aus Respekt vor dem Buddhismus.
Weitere Feiertage:
| 01. Januar | Neujahr | |
| 03. Januar 2007 | Duruthu Full Moon Poya Day | |
| 15. Januar 2007 | Tamil Thai Pongal | |
| 01. Februar 2007 | Navam Full Moon Poya Day | |
| 01. / 02. Februar 2007 | Navam Perahera | |
| 04. Februar 2007 | Unabhängigkeitstag | |
| 05. Februar 2007 | Zusätzlicher Bankfeiertag (weil der Unabhängigkeitstag auf einen Sonntag fällt und die Bänker sonntags eh frei haben) | |
| 16. Februar 2007 | Maha Sivarathri | |
| 03. März 2007 | Medin Full Moon Poya Day | |
| 01. April 2007 | Milad-Un-Nabi (Holy Prophet's Birth Day | |
| 02. April 2007 | Bak Full Moon Poya Day | |
| 03. April 2007 | Zusätzlicher Bankfeiertag (weil der Geburtstag Mohameds auf einen Sonntag fällt und die Bänker sonntags eh frei haben) | |
| 06. April 2007 | Karfreitag | |
| 13. / 14. April 2007 | Sinhala & Tamil New Year | |
| 01. Mai 2007 | Mai-Feiertag | |
| 01. / 02. Mai 2007 | Wesak Full Moon Poya Festival | |
| 31. Mai 2007 | Adi Poson Full Moon Poya Day | |
| 30. Juni 2007 | Poson Full Moon Poya Day | |
| 16. - 30. Juli 2007 | Kataragama Festival | |
| 29. Juli 2007 | Esala Full Moon Poya Day / Kataragama Maha Perahera | |
| 19. - 28. August 2007 | Kandy Maha Perahera | |
| 28. August 2007 | Nikini Full Moon Poya Day | |
| 26. September 2007 | Binara Full Moon Poya Day | |
| 13. Oktober 2007 | Id-Ul-Fitr (Ramadan Festival) | |
| 25. Oktober 2007 | Vap Full Moon Poya Day | |
| 08. November 2007 | Deepavali Festival | |
| 24. November 2007 | Il Full Moon Poya Day | |
| 21. Dezember 2007 | Id-Ul-Allha (Hadji Festival) | |
| 23. Dezember 2007 | Unduvap Full Moon Poya Day | |
| 25. Dezember 2007 | Weihnachten | |
| 26. Dezember 2007 | Boxing Day | |
| Nach Angaben des Sri Lanka Tourist Board | ||
Bettler
Bettler treffen Sie in Sri Lanka häufiger an, im Zug, am Bahnhof, an Bushaltestellen oder auch auf der Straße, wenn sie zu Fuß auf dem Weg von Colombo nach Kataragama oder anderswohin sind. Meist wenig aufdringlich, kann man sie übersehen, wenn man möchte. Die meisten Einheimischen geben ein paar Rupien Kleingeld oder spendieren eine Mahlzeit. Kriegsopfer und Behinderte erhalten in Sri Lanka nur ungenügend staatliche Unterstützung; zu wenig zum Leben, aber zu viel zum Sterben.
Anders verhält es sich mit den "Berufsbettlern", die trotz Krücken äußerst behende hinter Ihnen herlaufen und in mehr oder weniger gutem Englisch auf Sie einreden und von zehn hungernden Kindern und einer todkranken Frau erzählen. Sie treffen sie jeden Tag wieder, am Strand oder auf der Straße. Einige dieser Bettler reisen morgens extra mit dem Zug oder Bus an, packen am Bahnhof ihre "Arbeitsutensilien", wie verschmutzte Kleidung oder Krücken, aus und beginnen mit der "Arbeit". Und sie verdienen durch Betteln meist mehr als der Koch in Ihrem Hotel.
Geben Sie vor allem bettelnden Kindern kein Geld. Wenn die Kinder erst einmal gelernt haben, dass sie auf diese einfache Weise Geld verdienen können, hält sie das vom Schulbesuch ab. Auch erbettelte "Schoolpens" werden oft im nächsten Geschäft wieder verkauft. Die Schulausbildung ist in Sri Lanka kostenlos, benötigte Materialien werden ebenfalls kostenlos zur Verfügung gestellt, so dass kein Kind um Kugelschreiber betteln muss.
Beach Boys
Um Missverständnissen vorzubeugen: Mit Beach Boys sind hier nicht die Jugendlichen gemeint, die versuchen, Ihnen Rundtouren zu vermitteln oder Ihnen die nähere Umgebung zeigen, aber ansonsten keine weiteren Absichten haben. Diese Jugendlichen leben davon, dass sie eine Provision erhalten, wenn Sie auf einer Tour mit Ihnen z. B. eine Batik kaufen.
Mit Beach Boys sind vielmehr aufgestylte, mit Goldkettchen protzende Jugendliche zwischen 18 und 25 gemeint, die einen recht aufwändigen Lebensstil pflegen. Natürlich versuchen auch diese, Ihnen Touren zu verkaufen. Da der Lebensstil aber irgendwie finanziert werden muss, zahlen Sie bei Einkäufen in Begleitung eines Beach Boys auch schon mal das Dreifache des normalen Preises. Das eigentliche Ziel liegt jedoch darin, junge Touristinnen ins Bett zu bekommen, wobei sich einige Beach Boys damit brüsten, dass sie pro Saison mit mindestens 50 Frauen schlafen. Natürlich werden diese jungen Frauen ausgenommen wie Weihnachtsgänse. Aber auch ältere Touristinnen und Schwule können die Dienste der Beach Boys unter den gleichen Konditionen in Anspruch nehmen.
Times are changing - auch die Beach Boys haben erkannt, dass man mit 20-Jährigen zwar Spaß haben kann und auch etwas Geld dabei herumkommt, aber die Altersgruppe jenseits der 40 ist das neue Ziel: nicht mehr so knackig, aber betuchter. Wenn dann die von westlichen Männern enttäuschte und frustrierte Mittvierzigerin den Liebesschwüren und dem "I love you so"-Gesülze erliegt und nach einer Woche zurück in Deutschland nur einen Wunsch verspührt: ihren Lover wiederzusehen, dann ist die Dame reif, gepflückt zu werden. Der ultimative "Liebes-", oder besser Besitz-Beweis: Verkehr ohne Kondom.
Und dann kommt die herzkranke Mutter oder ein defektes Auto ins Spiel - und das schlechte Gewissen. Wenn Du mir nicht 5000 Euro schickst, bist Du daran Schuld, wenn Muttern stirbt - wenn Du mir kein Geld für die Auto-Reparatur gibst, bist Du daran Schuld, wenn ich kein Geld mehr verdienen kann. Dem Einfallsreichtum der Beach Boys sind keine Grenzen gesetzt, wenn es darum geht, den verliebten Frauen das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Und weil die Frauen - wenn auch mehrmals im Jahr - meist nur für zwei Wochen im Land sind, kann Mann auch gut drei oder mehr "Sponsoren" koordinieren. Und alle leiden am AMIGA-Syndrom (Aber Meiner Ist Ganz Anders) und meinen, sie sind die Einzige.
Inzwischen haben sich Beach Boy-Geschädigte im Forum der Reisespinne
zusammengefunden.
Nachtrag: Die Zahl der HIV-infizierten Sri Lanker wird vom Gesundheitsministerium für März 2007 mit 862 angegeben. Etwa 80 Prozent der Infizierten wohnen in der Küstenregion zwischen Negombo und Galle. Da keine Meldepflicht für Neuinfektionen besteht, wird die Dunkelziffer auf das Acht- bis Zehnfache geschätzt.
Böse Buben
Hier alle kleinen Gaunereien und Tricks aufzuschreiben, die einigen (wenigen) Einheimischen einfallen, um unbedarften Touristen das Geld aus der Tasche zu ziehen, würde den Rahmen dieser Webseite sprengen. Deshalb stellvertretend
einige nette Beispiele. Den Rest überlassen wir Ihrer Phantasie.
Alt, aber immer noch beliebt - hier die verfeinerte Variante: Sie sitzen am Strand und rauchen eine Zigarette. Ein Einheimischer kommt vorbei und startet einen unverbindlichen Small Talk. Im Lauf des Gesprächs bietet er Ihnen die Zigaretten, die normalerweise 160 Rupien kosten für die Hälfte an, verschwindet kurz und kommt tatsächlich mit zwei Päckchen Zigaretten zurück. Natürlich freuen Sie sich über das Schnäppchen. Am nächsten Tag das Gleiche. Dann lässt sich unser Freund für ein oder zwei Tage nicht blicken. Beim nächsten Treffen werden Sie dann wahrscheinlich selbst das Gespräch auf die billigen Zigaretten bringen. Nun schildert unser Freund sein Problem: Die Zigaretten sind heiße Ware und der Freund unseres Freundes, der die Zigaretten verkauft, will die so schnell wie möglich loswerden und verkauft daher keine einzelnen Päckchen mehr, sondern nur noch Stangen - mindestens zwei. Und so viel Geld hat unser Freund gerade nicht flüssig. Er möchte also Vorkasse für zwei Stangen. Nun stellt sich für Sie die Frage: Wenn der Freund unseres Freundes nicht so viel Vertrauen in seinen Freund hat, dass er ihm die Stangen erst mal so mitgibt, warum sollten Sie dann in unseren Freund mehr Vertrauen haben. Lassen Sie es bei den vier Päckchen und freuen Sie sich darüber, dass zur Abwechslung Sie mal einen Abzocker abgezockt haben.
"Hallo, ich bin der Koch aus Deinem Hotel. Ich soll einkaufen, hab aber zu wenig Geld dabei. Kannst Du mir 1000 Rupien leihen, Du bekommst es im Hotel zurück?" Wenn Sie nun fragen, in welchem Hotel Sie denn wohnen, nützt das meist wenig. Wahrscheinlich hat er Sie beobachtet, und weiß, wo Sie wohnen. Sie können jetzt sagen, Sie hätten nicht genügend Geld dabei und den "Koch" abwimmeln. Wenn Sie ihn nicht so schnell vom Haken lassen wollen, machen Sie den Vorschlag, zusammen einzukaufen und danach gemeinsam mit den Einkäufen zum Hotel zurückzugehen. ;-)
In Galle sehr beliebt, inzwischen aber auch schon in Hikkaduwa: Beim Stadtbummel haben Sie auf einmal einen Begleiter neben sich. Der anfänglich unverbindliche Small Talk führt schnell auf den Punkt. Unser Begleiter hat gerade seine Mutter im Krankenhaus besucht, schwere Operation, aber es geht ihr schon wieder ganz gut. Nur die Ernährung sei im Krankenhaus einfach schlecht. Um Muttern wieder richtig aufzupäppeln, wären Vitamintabletten nötig. Ihr Begleiter versichert Ihnen dann mehrmals, dass er Sie nicht um Geld anbetteln wolle, denn er sei ja kein Bettler. Stattdessen bittet er Sie, ihm die Vitamintabletten zu kaufen. Kaufen Sie dem armen Mann nun die Tabletten, haben Sie ein gutes Werk getan, zwar nicht der Mutter aber Ihrem Begleiter. Raten Sie mal was passiert, wenn Sie um die nächste Ecke gegangen sind? Und so gibt es Shops, in denen ein und dasselbe Päckchen Vitamintabletten immer wieder verkauft wird.
Die kranke Mutter kann auch eine hinfällige Oma sein oder durch drei bis sieben hungernde Kinder ersetzt werden - statt Vitamintabletten ist auch Milchpulver sehr beliebt oder andere Medikamente - Hauptsache teuer.
Wenn Sie allerdings am Strand eine Kokosnuss kaufen und mit 1000 Rupien bezahlen, dürfen Sie sich nicht wundern, wenn Sie weder das Wechselgeld noch den Kokosnuss-Verkäufer wieder sehen. Mit 1000 Rupien kann er seine Familie schon einige Tage ernähren.
Seien Sie aber Angesichts dieser Beispiele jetzt bitte nicht übervorsichtig, sondern vertrauen Sie Ihrem gesunden Menschenverstand. Überlegen Sie einfach, was Sie in der gleichen Situation zu Hause machen würden - gäben Sie da einem Fremden, den Sie erst seit zwei oder drei Tagen kennen, 30 oder 40 Euro, damit er für Sie Zigaretten kauft?
In Sri Lanka ist Pädophilie ein großes Problem. In einschlägigen Magazinen wird Sri Lanka als El Dorado für Pädophile angepriesen, unter anderem auch Narigama und Tiranagama, die südlichen Vororte Hikkaduwas. Die Regierung versucht zwar dagegen vorzugehen, dies scheitert jedoch in fast allen Fällen daran, dass die Täter sich mit einigen Tausend Rupien freikaufen. Inzwischen verfolgen aber alle europäischen Staaten auch im Ausland begangene pädophile Straftaten.
Das Ranmal Rest & Tourist Hotel duldet keine pädophilen Gäste.
Bei der Anmeldung im Ranmal Rest & Tourist Hotel muss der Reisepass vorgelegt werden, die Daten der Gäste sind uns also bekannt. Sollten wir von pädophilen Straftaten auf unserem Gelände erfahren, werden wir nicht zögern, den Täter der Polizei zu übergeben. Weiterhin werden wir die Daten des Täters sowie eventuelle Beweismittel und Zeugenaussagen unverzüglich an die Strafverfolgungsbehörden im Heimatland des Täters weiterleiten.
Wenn Sie noch Fragen zum Ranmal Rest & Tourist Hotel haben oder zu Sri Lanka im Allgemeinen, scheuen Sie sich nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzten. Wir sind gern bereit, Ihre Fragen zu beantworten.
Ranmal Rest & Tourist Hotel
Galle Road
Narigama / Hikkaduwa
Sri Lanka
Tel.: +94 91 - 22 75 474
ranmal-info@ranmal-rest.com